«wer rastet der rostet»

Das wissen wir alle. Doch gerade bei Rheuma ist es wichtig sich zu bewegen, trotz Schmerzen. Wenn wir nichts tun, bilden sich die Muskeln zurück, die Flexibilität verschwindet.

Durch die Bewegung steigert sich die Mobilität und Leistungsfähigkeit. Sport trägt positiv für die Psyche und den Körper bei. Denn Sport, sofern er bewusst und massvoll betrieben wird, wirkt sich positiv auf das Wohlbefinden und den Gemütszustand aus und beugt zudem die rheumatischen Beschwerden in den Gelenken vor.

Im Sport wird unterschieden, zwischen Ausdauer, Kraft, Koordination, Beweglichkeit und Schnelligkeit. Dies hat alles die körperliche Leistungsfähigkeit zur Grundlage, die Kondition. Wenn alle Fähigkeiten gleichmässig vertreten sind, sind und fühlen wir uns fit. Denn jede Eigenschaft hat seine Vorzüge:

Ausdauer schütz vor Ermüdungen, wir erholen uns viel schneller und Herz- Kreislauf und Stoffwechsel werden aktiviert. Gefördert wird dies in Sportarten wie, Schwimmen oder Nordic Walking.

Kraft ist ein wertvoller Helfer im Alltag. Damit ist die muskuläre Kraft gemeint, Widerständen entgegenzuwirken. Kraft kann mit Fahrradfahren durch Kraftausdauer entwickelt werden. Für Rheumatiker ist allgemeines Krafttraining nicht zu empfehlen.

Koordination bringt Sicherheit im Sport und Alltag. Dadurch werden die Bewegungsabläufe harmonisiert, von einzelnen Bewegungen zu einander. Sportarten wie Tai Chi, Chi Gong fördern diese Fähigkeit.

Beweglichkeit schützt vor Verletzungen. Ganz wichtig. Je beweglicher wir sind, desto mehr sind die Muskeln aufgedehnt und desto leichter, elastischer werden unsere Bewegungen! Die erweiterten Muskeln sorgen für Schutz bei Verletzungen. Vor allem Gymnastik und Yoga sind Sportarten die, die Beweglichkeit fördern.

Schnelligkeit ist ein Nebeneffekt des Sportes. Schnellkraft hat im Alltag kaum eine Bedeutung. Nur bei Sportarten wie Judo oder Kampfsportarten im Mannschaftssport ist es wichtig.

Sport und Rheuma

Geht das überhaupt zusammen?

Ja es sollte, wenn auch nur beschränkt. Wichtigstes Gebot ist, sich nur dann bewegen, wenn keine Entzündungen vorhanden sind. Ansonsten werden die Schwellungen nur noch verstärkt.

Mit langsamen Training beginnen. Bei Gutdünken steigern. Immer auf das Gefühl achten und in sich hineinhorchen. Was tut mir gut? Was macht mir Spass? Es ist wichtig, Sachen zu machen die einem Spass machen nach Möglichkeit. Nur dürfen die Gelenke dabei nicht überlastet werden.

Sich auch Ruhepausen einzulegen ist sehr sinnvoll. Ein Trainingsprogramm kann helfen sich eine Struktur zurecht zu legen, die einen Anhaltspunkt gibt. Dass man auch wieder daran erinnert wird, etwas zu tun.

Welche Sportarten sind nun gut bei Rheuma?

Abwechslung macht das Leben süss. So ist es auch beim Sport. Wähle aus was Spass macht. Alles was im Wasser stattfindet ist am Gelenkschonendsten. Wie:

  • Aquawellness, Aquafit, Wassergymnastik (auch in Gruppen möglich)
  • Schwimmen
  • Tai Chi, Qi Gong
  • Spazieren, leichtes Wandern
  • Nordic Walking, Walking
  • Pilates
  • Yoga
  • Gymnastik
  • Feldenkrais-Methode
  • Fahrrad fahren besser Hometrainer, wegen Sturzgefahr

Auch möglich sind folgende Sportarten, aber die Anwendung korrekter Technik ist entscheidend, damit die Gelenke nicht überlastet werden.

  • Schneeschuhlaufen
  • Langlauf
  • Aerobic, Aerodance, auf gedämpfte Schuhe achten

Nun wünsche ich dir viel Spass beim Ausprobieren und Bewegen.

 

Erfahre mehr in meinem eBook, wie du dein Rheuma natürlich wegkriegst?!