Warum vor allem emotioneller Stress, auf das Rheuma eine Auswirkung hat?

 

 

Wir alle haben Stress, mal weniger, mal mehr. Die Frage ist nur wie wir damit umgehen können. Wenn wir unter Dauerstress stehen, hat dies einen grossen Einfluss auf unsere Hormonproduktion.

 

Obwohl wir Stress als Emotion betrachten, ist er viel mehr als das. Er löst eine ganze Reihe an physiologischen Ereignissen im Körper aus. Stress ist eine Erfahrung die von einem Stressfaktor verursacht wird. Diese Faktoren können emotionaler oder körperlicher Natur sein, haben aber einen sehr grossen Einfluss auf das Rheuma.

Emotioneller Stress sind extreme Ereignisse, wie der Tod eines Angehörigen, eine Scheidung/Trennung, körperlicher oder emotioneller Missbrauch oder ein Trauma. Hingegen zu wenig Schlaf, zu lange Arbeitszeiten, übermässiger Sport oder Umzug, sind körperlicher Stress. Aber auch positive Erlebnisse wie zu heiraten, seinen Traumjob zu bekommen, können zu Stress führen.

Was passiert im Körper mit dem Stress?

Die Stressreaktion beginnt im Gehirn und läuft über das Nervensystem zum gesamten Körper und stimuliert die Organe. Das Herz, der Magen und die Nebennieren und die lymphatischen Organe werden aktiviert. Diese Verdrahtung geht bis zum Immunsystem und lässt die Funktion der T-Zellen beinträchtigen. Es gibt verschiede Arten von T-Zellen, T-Killerzellen und T-Helferzellen, die bei einem Ungleichgewicht eine Rheumatoide Arthritis auslösen.

Das ist die Nervliche Belastung des Körpers, die Herzrasen, Zittern, hervorruft und der Körper auf Flucht trimmt. Diese wird wieder beruhigt, sobald der Parasympathikus anspringt und entspannt, wenn die «Flucht» vorbei ist. Schlimmer wird es aber bei der zweiten Ursache.

Die hormonelle Reaktion auf Stress

Die zweite Art wie der Körper auf Stress reagiert, ist eine Auslösung von einer Kette voll hormonellen Reaktionen. Im Hypothalamus und in der Hypophyse zwei Gehirnarealen, die das Hormonsystem steuern. Diese Beiden Drüsen liegen nahe beieinander und sind eng miteinander Verbunden und gelten als Ort wo Gedanken und Gefühle in hormonelle Signale umgewandelt werden.

Die Hypophyse setzt die Hormone frei, in der Schilddrüse, in der Nebennierenrinde, in den Hoden oder Eierstöcken etc. Es gibt viele verschiede Stresshormone, das wichtigste ist das Cortisol. Cortisol erhöht den Blutzuckerspiegel und schüttet Adrenalin aus und wird in der Nebennierenrinde produziert.

Wenn nun der Stress chronisch wird, kommt es zu einer ständigen Produktion der Nebennierenrinde mit Cortisol. Unter anderem kann die hohe Belastung von Cortisol, zu Übergewicht führen.   Durch das ständige Arbeiten der Nebennieren kommt es zu einer Erschöpfung dieser Drüsen. Und dies hat wiederum Auswirkungen auf das Immunsystem.

Ohne Cortisol kann aber ein Mensch nicht leben. Aber die beiden Hormone Cortisol und Adrenalin sind auch Immunmodulatoren. Sie nehmen einen grossen Einfluss auf die Entwicklung und Reifung der T-Zellen. Ist das Gleichgewicht gestört, wird eine Krankheit dadurch ausgelöst.

 

Darum ist es ganz wichtig, sich entspannen zu können. Physisch wie auch emotionell. Bringe deine Gedanken in Ordnung und mache Entspannungsübungen.  Yoga kann ein Einstieg dazu sein.

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